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Archive for November 2007

Knallrot

… war die Gesichtsfarbe eines Auszubildenden in unserer Abteilung, als ich ihn gerade überraschte, wie er Privatkram kopierte.

Habe nix gesagt. Seine rote Rübe war schon Strafe genug. Und überhaupt. Bin ja nicht das Gewissen der Firma. Das sollten die sein, die so viel wichtiger sind als ich. Und vor allem die, die hier richtig gutes Geld kassieren. Die müssten eigentlich bei ihrer Gehaltsabrechnung auch immer rote Ohren kriegen. So viel für so wenig. Aber auch nicht meine Baustelle.

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Sunday

Es regnet in Strömen. Drei Grad. Hell wird’s irgendwie nicht. November halt. Aber dennoch genieße ich es. Ausgeschlafen, dann direkt nach dem Aufstehen mit meiner Herzdame 6 Kilometer durch die ungemütliche Natur gejoggt. Geduscht, in Ruhe gefrühstückt und jetzt ganz langsam den Sonntag vertrödeln. Gibt schlechtere Tage, wirklich.

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Ghost Rider

Ghost Rider

Gerade eben auf DVD gesehen: Ghost Rider mit Nicolas Cage und – extra für mich 😉 – der bezaubernden Eva Mendes.

Der Film selbst – na ja. Halt eine Comic-Verfilmung. Aber mit ein paar guten Effekten. Im Prinzip Popcorn-Unterhaltung ohne jeglichen Anspruch. Genau wie erwartet. Aber ganz okay. Und Eva Mendes als kleiner Blickfang. Reicht aus.

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Schönes Wochenende …

Auch wenn der Blog noch in der Testphase ist (noch im versteckten Modus), so doch an dieser Stelle ein schneller Gruß zum Wochenende an die imaginären Leser. Es ist Freitag, 16 Uhr 19 Minuten und ich blogge aus dem (natürlich parkenden) Auto heraus.

Bin entgegen aller Erwartungen hinsichtlich des freitäglichen Berufsverkehrs sehr gut über die Autobahnen in NRW geschwebt und frühzeitig am Ort meines Projekt-Termins. Den werde ich gleich wahrnehmen und dann ein hoffentlich schönes und ruhiges Wochenende genießen …

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Eva Mendes


Die haut mich wirklich um. Hammer. Aber dass sie so behaarte Arme hat irritiert mich schon etwas. [KLICK]

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Das Geschrei ist groß. Die Meldung, dass Eltern in Schwerin ihr Kind haben verhungern lassen, sorgt für Wellen. Selbstredend ist das für mich als Vater unvorstellbar. Doch über das schreckliche Einzelschicksal des armen Mädchens mal hinausgeblickt: Wirklich überrascht bin ich nicht. Dass das Kind in diesem Fall stirbt ist nur die Spitze des Eisbergs. Es ist ein gesellschaftliches Problem. Wir alle schreien nach Freiheit, Selbstbestimmung und wollen uns nicht ‚von oben‘ bevormunden lassen. Wer in gewissem Maße verantwortungsvoll durchs Leben geht, der hat auch ein Recht dazu.

Aber in unserer Gesellschaft wächst – aus vielen verschiedenen Gründen – die Anzahl der Menschen, denen Verantwortung und soziales Verhalten völlig fremd sind. Klar ausgedrückt: Die sozial nicht kompatible Schicht in unserer Gesellschaft breitet sich seit nunmehr mindestens zwei Generationen geschwürmäßig aus. Wer kann diese Menschen anklagen, dass sie völlig verantwortungslos sind, wenn sie zur Verantwortungslosigkeit erzogen worden sind? Natürlich gehören die Eltern des Kindes aus Schwerin aufs Höchste bestraft. Aber was ist mit den Tausenden, die ihre Kinder zwar nicht sterben lassen, aber doch der Verwahrlosung aussetzen, weil sie sich nicht um sie kümmern? Weil sie völlig überfordert sind? Diese Kinder haben keine Chance. Aber sie werden sich vermehren. Und ihren Kindern nichts anderes mitgeben als die Tatsache, dass sie überfordert sind. Ein Teufelskreis.

Es ist ein Riesenproblem. Die Schuld jetzt wieder nur beim Staat zu suchen, ist zu einfach. Der Vorsitzende der Kinderhilfe, Ehrmann, wir heute so zitiert, dass die Ämter nicht in der Lage seien, die gestiegene Anzahl von Familien mit erziehungsunfähigen Eltern zu betreuen. Ein Sachbearbeiter müsse im Schnitt 150 Fälle verwalten, so das von Betreuung keine Rede sein könnte.

Wie gesagt, es gibt viele Ursachen, keinen Hauptschuldigen und erst recht keinen Knopf auf den man drücken kann und alles wird gut. Nur sollten wir nicht so tun, als ob es völlig überraschend wäre, was da in Schwerin passiert ist.

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Willkommen im Club, Boris!

Yep. Jetzt hat er es mir nachgemacht. Boris ist heute 40 geworden, bei mir war es schon vor ein paar Monaten der Fall. Glückwunsch, Du alte Krücke 😉

Ich habe seine Karriere – eben auch weil wir gleich alt sind – über die Jahre verfolgt. Nie mehr hat mich Tennis auch nur ansatzweise so fasziniert wie damals, als ich mit ihm gelitten habe. Und seine ganzen „Nach-Tennis-Tiefschläge“, ob nun Firmenpleiten oder die Nummer mit der hässlichen Tante in der Wäschekammer – egal. Für mich bleibt er der rothaarige Bursche, der über den Rasen von Wimbledon hechtet. Auch mit 40.

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